Medal Rheumatologie, 1. Auflage

Medal Rheumatologie: Kriterien für die Klassifikation, Diagnose, Aktivität und Prognose rheumatologischer Erkrankungen, 1. Auflage

Herausgeber/Autoren
Jens Gert Kuipers (Herausgeber)
Henning Zeidler (Herausgeber)
Lars Köhler (Herausgeber)
Elisabeth Märker-Hermann (Vorwort)
Titelinformation
Auflage: 1
Taschenbuch: XIV / 231 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. Juni 2006
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939581003
ISBN-13: 978-3939581000
Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 1,8 cm
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Empfohlen von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie

Das Medal Rheumatologie ist ein Muss in jeder Klinik und Praxis für Rheumatologie!

Prof. Dr. med.  Elisabeth Märker-Hermann
Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie 2005/2006

1 Rheumatoide Arthritis (RA)
2 Still-Syndrom des Erwachsenen
3 Spondyloarthritiden
4 Ankylosierende Spondylitis
5 Stadieneinteilung der Sakroiliitis mit Röntgen und MRT
6 Arthritis psoriatica
7 Reaktive Arthritiden
8 Septische Arthritis
9 Rheumatisches Fieber
10 Lyme-Borreliose
11 Gicht
12 Systemischer Lupus erythematodes (SLE)
13 Systemische Sklerose, systemische Sklerodermie, progressive Systemsklerose (PSS)
14 Polymyositis, Dermatomyositis und Einschlusskörperchenmyositis
15 Mischkollagenose
16 Sjögren-Syndrom
17 Systemische Vaskulitiden
18 Riesenzellarteriitis
19 Polymyalgia rheumatica
20 Takayasu-Arteriitis
21 Kawasaki-Syndrom
22 Panarteriitis nodosa (PAN)
23 Mikroskopische Polyangiitis (mPAN)
24 Wegenersche Granulomatose
25 Churg-Strauss-Syndrom
26 Kutane leukozytoklastische Angiitis
27 Purpura Schönlein-Henoch
28 Morbus Behçet
29 Kryoglobulinämie und Kryofi brinogenämie
30 Isolierte Angiitis des ZNS
31 Chronisch-rezidivierende Polychondritis
32 Familiäres Mittelmeerfi eber (FMF)
33 Fibromyalgisches Syndrom (FMS)
34 Chronisches Müdigkeitssyndrom (CFS)
35 Arthrose der Hand
36 Coxarthrose
37 Gonarthrose
38 Juvenile idiopathische Arthritis

Kriterienkataloge besitzen den Charme und die Eigenschaft von Telefonnummern: Einige bleiben dauerhaft gleich und werden (gerne) erinnert, andere wechseln häufiger oder werden immer wieder vergessen. In dem vorliegenden Band der Reihe Medal™ finden Sie deshalb eine Auswahl gegenwärtig vorhandener Kriterienkataloge für Diagnose, Klassifikation, Aktivität und Prognose rheumatischer Erkrankungen.
Diese Zusammenstellung ist als Nachschlagewerk für die praktische Arbeit konzipiert, sie soll Entscheidungshilfe bei Diagnose, Aktivitätsbeurteilung und Prognoseabschätzung geben. Des Weiteren bietet sie eine Unterstützung bei der Beurteilung klinischer Studien, die zur Outcome-Analyse generell Kriterienkataloge verwenden.

Betonen möchten wir, dass Klassifikationskriterien nicht mit Diagnosekriterien gleichzusetzen sind: Diagnosekriterien benötigen für den individuellen Patienten hohe Sensitivität, Klassifikationskriterien streben hingegen primär hohe Spezifität an, um die Zuordnung von Patienten zu homogenen Kollektiven für wissenschaftliche Fragestellungen zu ermöglichen. Aktivitäts- und Prognosekriterien werden unseres Erachtens zukünftig verstärkt auch für die tägliche klinische Arbeit benötigt werden, um den Einsatz und Erfolg hocheffektiver, aber hochpreisiger Therapien rational zu begründen.

Die Zusammenstellung eines Kriterienkataloges in der Rheumatologie bringt zwangsläufig Einschränkungen mit sich: Vollständigkeit ist schwierig erreichbar, da zu bestimmten Krankheiten zahlreiche und häufig deutlich differierende Kriterienkataloge bestehen, Kriterien oft regional unterschiedliche Akzeptanz haben und darüber hinaus stetem Wandel unterzogen werden. Die vorliegende Zusammenstellung gibt somit unsere (subjektive) Auswahl von Kriterien wieder, deren Relevanz national bzw. international dokumentiert ist und die für die o. a. Aspekte die am häufigsten zitierten Kataloge darstellen. Die Aktualisierung und Verbesserung dieser Zusammenstellung bedarf Ihrer Mithilfe. Über die Mitteilung von Anregungen, Ergänzungen oder Verbesserungsvorschlägen würden wir uns deshalb sehr freuen.

Unser Dank gilt allen Autoren, die sorgfältig diese Kataloge zusammengestellt und z. T. erstmals ins Deutsche übersetzt haben, Herrn Dr. Puhlmann für seine wertvollen Anregungen, sorgfältige Lektorierung und Layout und Ihnen, verehrte Leser, für Ihre zukünftigen Anregungen!

Jens Gert Kuipers, Henning Zeidler, Lars Köhler

Bremen/Hannover, im April 2006

Die Ergebnisse weltweiter Forschungen zur Pathogenese rheumatischer Krankheiten haben in den zurückliegenden Jahren zur Entwicklung neuer, gezielter Therapien dieser Erkrankungen mit dem Ziel der Remission geführt. Voraussetzung für die Durchführung der großen klinischen Studien, die zur Zulassung der neuen Medikamente führten, waren aber nicht alleine die Erkenntnisse aus den molekularbiologischen Grundlagenwissenschaften. Es waren vor allem die Bemühungen um Definition klarer Krankheits-Klassifikationskriterien und um die Entwicklung brauchbarer Messinstrumente der jeweiligen Krankheitsaktivität, die erst die Erfassung therapiebedingter Änderungen im Krankheitsbild selbst und in der Lebensqualität des Individuums erlaubten. Das Messen von Krankheitsaktivität nach internationalen Standards hat auf diese Weise auch Einzug in den klinischen Alltag des Rheumatologen gehalten.     

Ein Buch, ein Manual, das umfassend und vollständig die rheumatologisch relevanten und validierten Klassifikationskriterien und Messinstrumente (Krankheitsaktivität, Funktion, Röntgen-Scores, Bewegungsausmaß, Behinderung, Lebensqualität, chronischer Schaden „Damage“, Prognose) zum Inhalt hat, fehlte bislang für unser rheumatologisches Fachgebiet. Die Autoren aus der „Hannoveraner Schule“ um Prof. Henning Zeidler haben nun diesen Mangel erkannt und in gewohnt klar strukturierter Weise und an der Klinik orientiert ein Werk zusammengestellt, das die Qualitätssicherung in der deutschen Rheumatologie wesentlich bereichern wird. Das Buch hat einen hohen praktischen Bezug und wird daher in Rheumatologischen Praxen, in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und Studienambulanzen seinen festen Platz finden.    

Das „Medal Rheumatologie“ ist ein „Muss“ in jeder Klinik und Praxis für Rheumatologie!

Prof. Dr. med. Elisabeth Märker-Hermann
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie 2005/2006

Wiesbaden, im April 2006

Herausgeber

Prof. Dr. med. Jens Gert Kuipers. Facharzt für Innere Medizin/Rheumatologie; 2000 Forschungspreis der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew; 2004 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor für Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover; seit Juli 2004: Chefarzt der Klinik für Internistische Rheumatologie des Rotes Kreuz Krankenhauses in Bremen. Forschungsschwerpunkte sind Analyse der Pathogenese und Genetik der entzündlichen Wirbelsäulenerkrankungen, optimierte Diagnostik und Therapie reaktiver Arthritiden, Frühdiagnose entzündlich-rheumatischer Erkrankungen sowie multimodale Therapie schwerer rheumatischer (System-)Erkrankungen, Osteologie

Prof. Dr. med. Henning Zeidler. Professor für Innere Medizin und Rheumatologie, Direktor der Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover; Initiator und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Regionalen Kooperativen Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie von 1993 bis 2002; Sprecher des Kompetenznetzes Rheuma von 2002 bis 2003. Forschungsschwerpunkte sind die Ätiopathogenese der Chlamydien-induzierten Arthritis, Klinik und Verlauf der Spondyloarthritiden, Versorgungsforschung sowie gesundheitsökonomische Forschung im Bereich der rheumatoiden Arthritis

Prof. Dr. med. Lars Köhler. Facharzt für Innere Medizin/Rheumatologie; 2004 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor für Innere Medizin der Medizinischen Hochschule Hannover; Mitglied des Lehrkörpers der Medizinischen Hochschule Hannover; Rheumatologische Facharztpraxis Hannover. Forschungsschwerpunkte sind Pathogenese reaktiver Arthritiden, Entwicklung von Therapiekonzepten der Chlamydien-induzierten Arthritis, Frühdiagnose entzündlich-rheumatischer Erkrankungen, multimodale Therapie schwerer rheumatischer (System-)Erkrankungen sowie die Osteologie

Autoren

Dr. J. Andresen, Klinik für Internistische Rheumatologie, Rotes Kreuz Krankenhaus, Bremen

Dr. Michael Bernateck, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Julia Freise, PhD, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Jan L. Hülsemann, MBA, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Sonja Merkesdal, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Saskia Prudlo-Winkler, Abteilung Klinische Pharmakologie, Zentrum Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Nils Putschky, Rheumatologikum Hannover

Dr. Markus Rihl, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Julia Schatz, BA, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Sebastian Schnarr, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Karen Schnitger, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Angelika Thon, Abteilung Kinderheilkunde I, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Annette D. Wagner, Abteilung Rheumatologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover

PD Dr. Torsten Witte, Abteilung Klinische Immunologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover